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Dienstag, 8. Januar 2013

Klassiker "für umsonst"...


... beim "Projekt Gutenberg": 6.000 Werke von über 1200 Autoren – die größte elektronische Sammlung deutschsprachiger Literatur. Und weil es sich hierbei ausschließlich um Werke handelt, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist, dürfen sie für private Zwecke und dauerhaft (!!!) heruntergeladen werden. Und das sind keineswegs "alte Schinken". Im Gegenteil, da sind viele Entdeckungen zu machen, von bekannten wie unbekannteren Autoren. Hier geht's zur vollständigen Titelliste: http://gutenberg.spiegel.de/buch

Und wie entstehen aus den Titeln E-Books im praktischen ePub-Format, damit sie auch auf den Readern bequem zu lesen sind?
  1. Die URL zu der Spiegel Gutenberg-Seite kopieren, die das erste Kapitel des Buches enthält.
  2. Den ePub-Generator aufrufen: http://www.epub2go.eu/
  3. Dort die Adresse ins vorgesehene Feld einfügen, auf den grünen Pfeil klicken - fertig!
  4. Danach speichern Sie die entstandene Datei auf Ihrem PC und übertragen Sie auf Ihren Reader.

Mittwoch, 6. November 2013

Kostenlose E-Books: neue Übersicht

Hier im Blog von e-medien-franken haben wir Sie schon mehrfach auf Quellen hingewiesen, wo E-Books kostenlos heruntergeladen werden können (zuletzt im März diese Jahres). Jetzt gibt es eine neue Webseite mit den "Top 10: Webseiten, auf denen man eBooks kostenlos downloaden kann": auch wenn viele Webseiten mit Gratis-Angeboten nicht halten, was sie versprechen, im zitierten Aufsatz des Internetportals GIGA.de gibt es einige nützliche Hinweise.

Und der Klassiker unter den E-Book-Anbietern mit Nulltarif ist und bleibt das Project Gutenberg - bzw. Projekt Gutenberg-DE in der deutschen Version!

Sonntag, 3. März 2013

E-Books für lau

Im neuesten Heft der Computer-Zeitschrift c't (Heft 6/2013, ab S. 148) bietet der Aufsatz "E-Books für lau" nette Tools, wie u.a. von dem hier bereits einmal vorgestellten Gutenberg-Projekt und anderen "Tankstellen für kostenlosen Lesestoff" E-Books aus dem Netz geladen, konvertiert und aufbereitet werden können - von vertrauenswürdigen Anbietern. Das Heft von c't liegt nicht nur in den größeren Bibliotheken von e-medien-franken derzeit aus.

Donnerstag, 21. November 2013

Buchtipp für E-Book-Interessierte


Vom Buch zum Byte - Kurze Geschichte des E-Books

Die E-Books sind unter uns. Dank E-Reader, Smartphone und Tablet ist der Traum von der universalen Bibliothek zum Greifen nah: Jedes Buch zu jeder Zeit an jedem Ort. Verlage und Buchhandel befürchten dagegen plötzlich den Untergang der Gutenberg-Galaxis.

In “Vom Buch zum Byte” erzählt Webjournalist & E-Book-News-Herausgeber Ansgar Warner jetzt die spannende Geschichte der elektronischen Bücher – von den Anfängen bis in die Gegenwart.

http://vom-buch-zum-byte.de/

http://vom-buch-zum-byte.de/leseprobe/

Freitag, 1. Mai 2015

Kreatives aus Büchern ;-)

  • Kein Platz mehr in der Wohnung? 
  • Beim Frühjahrsputz sind die vielen Bücher im Weg? 
  • E-Books von e-medien-franken sind eh' praktischer? Dann stellt sich gleich die nächste Frage: 
  • Und wohin damit? 
Gebrauchte Bücher zu verkaufen ist mühsam und bringt nur sehr wenig ein - es sei denn, Sie finden zufällig eine Gutenberg-Bibel unter dem alten Kram... Auch Antiquare winken zumeist schon von weitem ab, wenn es um "Verbrauchsliteratur" geht.

Auf lesen.net sind nun 15 (nicht immer ganz ernst gemeinte) Vorschläge nachzulesen, was alles Schönes aus nicht mehr gebrauchten Büchern gefertigt werden kann - viel Vergnügen und frohes Basteln!

Sonntag, 20. August 2017

Urlaubszeit - Lesezeit

Die Kolleg*innen von der Stadtbibliothek Köln haben in einem umfangreichen Blogbeitrag zusammengestellt, welche günstigen Möglichkeiten es gibt, sich mit Lesestoff für den Urlaub zu versorgen. Wir geben hier den Abschnitt über die virtuelle Ausleihe wieder, wobei wir den Link auf die Kölner Onleihe gegen den auf e-medien-franken ausgetauscht haben:

"Der E-Reader ist für die Ferien natürlich schon sehr praktisch. Das kleine Gerät fasst viele Bücher, ist leicht und passt in jeden Koffer. Man kann ihn mit Büchern füllen und entscheidet erst im Urlaub, was man wirklich lesen will.

Auch hier ist es praktisch, wenn man über einen Bibliotheksausweis verfügt und damit die Onleihe nutzen kann. Manchmal muss man auch hier einen gewünschten Titel rechtzeitig vormerken, damit er rechtzeitig runtergeladen werden kann. Eine WLAN-Verbindung ist eigentlich nur beim Downloaden nötig, so dass man den E-Reader auch auf einsamen Inseln oder in den Bergen nutzen kann – es sei denn, man möchte neue Titel laden. Und wehe, man hat das Ladegerät vergessen … wobei viele E-Reader richtig lange durchhalten.

Wer selbst E-Books kaufen will, der kann auch hier aufs Geld achten. Viele Online-Buchhändler bieten neben dem regulären Sortiment auch Schnäppchen an, z.B. Leseproben von bekannten Autoren oder auch gemeinfreie Bücher. Das sind kostenlose Werke, deren Autor bereits seit mehr als 70 Jahren tot ist. Ihr findet diese gemeinfreien Bücher nicht nur auf den großen Buchhandelsseiten, sondern auch auf extra Portalen wie dem Projekt Gutenberg. Eine Übersicht über Anbieter kostenloser E-Books findet ihr u.a. auf Lesen.net.

Wenn Ihr keinen E-Reader habt, könnt ihr auch mit dem Smartphone oder Tablet E-Books lesen, Anleitungen dazu findet Ihr hier."

Samstag, 8. Februar 2014

Erst Privatfernsehen, jetzt "Privatlesen"?

Erst das Privatfernsehen, dann haben es die Musikanbieter im Netz vorgemacht: ein kostenloses Angebot für alle zum Preis von Werbeeinblendungen. Wie nun die TAZ berichtet ("Bei Tolstoi poppt Werbung auf"), plant dies derzeit eine neu gegründete Firma für das E-Book-Angebot. Readfy will Tablet- und Smartphonebesitzer kostenlosen Lesespaß vermitteln, der durch Werbeeinblendungen finanziert werden soll.

Zunächst einmal: bei den E-Books von e-medien-franken müssen Sie keine Werbung befürchten. Außerdem: Tolstoi lesen ist sicher schön ... aber nachdem er zu den Autoren gehört, die nicht mehr dem Urheberrechtsschutz unterliegen (wie alle Schriftsteller, die länger als 70 Jahre tot sind), gibt's dessen Werke ohnehin schon gratis im Netz, und das ganz legal, so z.B. im hier schon mehrfach vorgestellten "Projekt Gutenberg".

Und dann noch eine Vermutung:  wer im Fernsehen die Champions League sehen will, kommt um's Bezahlfernsehen nicht rum. Deshalb steht zu vermuten: wer nicht nur Allerweltstitel sucht, sondern auch Bestseller und "Gewichtigeres", wird wohl auch nicht bei werbefinanzierten Lektüren fündig werden. Aber bei e-medien-franken!


Donnerstag, 19. September 2013

Social Reading - wasssn dasss?

                                                
Sich mit anderen Lesern austauschen, Lesetipps geben oder suchen, Besprechungen verfassen, Leselisten erstellen und öffentlich machen - über das Internet ist es leicht geworden, mit einer Vielzahl von Menschen weltweit in Kontakt zu treten, die ähnliche Lektürevorlieben pflegen wie man selber. Neudeutsch: "Social Reading".

Dazu bedarf es einer Plattform, die solche Lesefrüchte sammelt. Der obige Filmbeitrag der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erklärt den Begriff "Social Reading" und stellt die wohl größte Leserplattform vor: goodreads mit derzeit 20 Millionen Nutzern und 570.000.000 (!) verzeichneten (auch deutschsprachigen!) Buchtiteln. Vorbildlich: der Filmbeitrag verschweigt auch nicht die Gefahren solcher Dienste - zumal goodreads von Amazon aufgekauft wurde. Geschätzter Kaufpreis: zwischen 200 Millionen und 1 Milliarde US-$ - wohl kaum ein Akt der Selbstlosigkeit.

Dabei gibt es auch andere, weniger "verdächtige" Plattformen:
  • librarything - mit 1.700.000 Nutzern, wo die eigenen Bücher auch katalogisiert werden können; ein eigener Katalog also für die Privatbibliothek...
  • lovelybooks - eine rein deutschsprachige Community für Bücherfreunde.
Wer von den Lesern bei e-medien-franken kennt noch andere empfehlenswerte Leserplattformen?!