Donnerstag, 1. Dezember 2016

Deutsches

Wir haben so unsere Eigenarten - das verdeutlicht auch eine gerade erschienene Studie des Zahlungsdienstleisters PayPal zur E-Book-Nutzung. Es gibt durchaus Unterschiede zu den Lesern anderer Länder.



Mittwoch, 30. November 2016

An alle LeserInnen der Gemeindebibliothek Kahl

Am Wochenende tauchte das Problem auf: Alle Leser der Gemeindebibliothek Kahl können sich derzeit nicht bei e-medien-franken einloggen, weil der Rechner der Bücherei in Kahl von einem Hackerangriff betroffen ist.

Dienstag, 29. November 2016

Spielerisches

Quelle: PayPal
Der Zahlungsdienstleister PayPal hat's untersucht: für Computerspiele wird ungleich mehr Geld ausgegeben als für E-Books. Ein Riesengeschäft also, wie ein Blogartikel von e-book-news.de konstatiert: "Games schlagen E-Books: Ausgaben für’s Spielen im Schnitt 3,4 mal höher"... in Deutschland sogar viermal höher!

- Was kein Wunder ist, wenn man die Preise von Computerspielen und E-Books miteinander vergleicht. Allerdings geht es auch anders: in Großbritannien und Japan wird die digitale Lektüre dem Gaming vorgezogen, so die Untersuchung.

Sonntag, 27. November 2016

Sauber!

"Erstes mobiles Lesegerät mit Blauem Engel: Fairphone 2 erhält Umweltzeichen" berichtet der e-book-news-Blog - ein Gerät, das als „weltweit erstes ethisch korrektes, modulares Smartphone“ (Herstellerangabe) im Oktober vom Bundesumweltminsterium ausgezeichnet wurde.

Schade, betont der Blogkommentar, dass es noch keinen einzigen (!) E-Reader gibt, der die Anforderungen des "Blauen Engels" erfüllt - das wäre doch was, nachdem den E-Book-Reader-Herstellern in letzter Zeit die Ideen für Neues ein wenig ausgegangen sind.........

Freitag, 25. November 2016

Besser biegen mit dem Boyue-Reader

Hierzulande weniger bekannt sind die Lesegeräte des chinesischen Herstellers Boyue. Derzeit bringt die Firma eine aktualisierte Palette seiner Android-Reader auf den Markt mit Größen zwischen 6'' und 10,3''. Am spannendsten verspricht das große Gerät (T103) zu werden, das ein hochflexibles Gehäuse bekommen soll. Hier ist allerdings der Entwicklungsprozess noch nicht abgeschlossen, berichtet die Plattform lesen.net.

Donnerstag, 24. November 2016

Tolino Update mit Rückgabe am Reader steht zur Verfügung

Das Update der Tolino Software auf Version 1.9 steht jetzt auch für ältere Geräte zur Verfügung. Die schönste Neuerung ist die Möglichkeit, aus der Onleihe geliehene eBooks direkt auf dem Gerät zurückzugeben. Dafür muss nur länger auf das Coverbild gedrückt werden, bis ein Auswahlmenü erscheint. Dort wählt man "Zurückgeben", schon ist das eBook auch in der Onleihe zurückgegeben und gleichzeitig auf dem Gerät gelöscht.


Auch schön, geliehene Titel sind jetzt eindeutig mit einer Banderole auf dem Cover als geliehen gekennzeichnet und die verbleibende Leihzeit wird angezeigt.


Über weitere Neuerungen die das Update mitbringt, berichtet papierlos-lesen.net.

Mittwoch, 23. November 2016

Verlage, hört die Signale...

Auch wenn die Verlage "not amused" sind: der Europäische Gerichtshof hat festgestellt, dass rechtmäßig heruntergeladene E-Books genauso verliehen werden dürfen wie gedruckte Literatur! Das deutete sich im Sommer bereits an und bestätigt sich nun im Gerichtsurteil. Freilich muss dabei dem Urheberschutz Genüge getan werden, wie die Urteilsbegründung darlegt: "[...] wenn dieses Verleihen so erfolgt, dass die in Rede stehende Kopie auf dem Server einer öffentlichen Bibliothek abgelegt ist und es dem betreffenden Nutzer ermöglicht wird, diese durch Herunterladen auf seinem eigenen Computer zu reproduzieren, wobei nur eine einzige Kopie während der Leihfrist heruntergeladen werden kann und der Nutzer nach Ablauf dieser Frist die von ihm heruntergeladene Kopie nicht mehr nutzen kann." Diese Bedingung erfüllen wir von e-medien-franken genauso wie alle anderen Öffentlichen Bibliotheken.


Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) begrüßt das Urteil: es schafft ein gutes Stück Rechtssicherheit für unsere Arbeit und beendet hoffentlich die Praxis, Bibliotheken von einzelnen Verlagsangeboten generell auszuschließen... Freilich bleibt einiges noch vom nationalen Gesetzgeber zu regeln, so müssen natürlich auch die Autoren und Rechteinhaber vom E-Book-Verleih profitieren, wie dies mit der sogenannten "Bibliothekstantieme" auch bei den Printausgaben gewährleistet ist. Hoffentlich braucht der Vorwahl-Gesetzgeber dazu nicht mehr allzu lange!